Hier erfährst du einiges über die zauberhafte Welt der Kräuter, Hausmittel und Verarbeitungen.

Bärlauchblüten

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Vom Bärlauch ist alles essbar: die Blätter, aber auch die Blüten, später die grünen Samenstände und sogar die verdickteWurzelknolle. Alle Teile besitzen den typischen Geschmack. Die weißen, sternförmigen Blüten kannst du als Dekoration vielseitig verwenden. Für Bärlauch-Kapern gibt es hier das Rezept: du sammelst die kugeligen Blütenstände und gibst sie in eine Schüssel. Streu reichlich Salz darüber und lass es einige Stunden stehen. Dann spüle das Salz mit Wasser ab und drück die Samen fest in ein kleines Glaserl. Fülle das Glas mit kochendem Essig (der nach Belieben verfeinert ist) auf und verschließe es sofort. Nach einer Ziehzeit von 1-2 Wochen sind die Bärlauch-Kapern fertig.

Räucherpralinen – feinster Kräuterduft

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Wie wäre es damit? Befülle deine Duftlampe doch einmal mit selbstgemachten Räucherpralinen!
Das duftet besonders fein und hält auch sehr lange an. Die Zutaten sind Bienenwachs, Baumharz und Kräuter. In den Wasserbehälter deiner Duftlampe gibst du kein Wasser, sondern eine oder zwei Räucherpralinen. Durch die Wärme des angezündeten Teelichtes schmilzt die Praline und verströmt ihren feinen Kräuterduft im Raum. Du kannst damit sehr lange einen herrlichen Duft erzeugen. Du beendest das Räuchern, indem du das Teelicht ausbläst. Die geschmolzene Pralinenmasse wird wieder fest und kann mehrmals erneut erwärmt werden.

Holunder-Essig

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Der heilkräftige Holunder tut Wunder. Daher kann man Holunder so oft wie möglich verarbeiten. Für einen Blütenessig pflücke saubere Blüten, schneide möglichst viel vom Stängel weg und gib die weißen Blüten in eine weithalsige Flasche – ca. 1/3 bis zur Hälfte voll. Nun gieß mit einem guten Essig auf. Verschließe die Flasche und lass den Blütenessig 1-2 Wochen auf der Fensterbank stehen, dabei einmal täglich schütteln. Dann ist der Holunder-Essig fertig. Du kannst ihn abseihen und sofort verwenden.

Rosenzucker

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Zuckersüßer Rosenzucker wird aus zwei Zutaten hergestellt. Sammle 3-4 Rosenblüten, am besten mit kräftigen Farben in Rot oder kräftigem rosa. Zupfe die einzelnen Blütenblätter ab und gib ein paar in deinen Mörser. Füge 1 Löffel Zucker dazu und mörsere, bis alles fein verrieben ist. So fährst du fort, bis alle Blütenblätter verarbeitet sind. Nun trockne den Blütenzucker im Backrohr bei niedriger Temperatur. Abfüllen und mit einer hübschen Etikette schmücken.
Diesen duftenden Blütenzucker kannst du für Süßspeisen verwenden.

Rosa Magnolien-Salz

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Im April blühen in vielen Gärten und Parks die Magnolienbäume. Aus den duftenden Blütenblättern kann man ein färbiges Blütensalz herstellen. Dafür zupf einige Blütenblätter ohne den Innenteil ab und mörsere sie mit einem groben Salz im Mörser. Es tritt sehr viel Feuchtigkeit aus und wird daher  matschig. Streiche die feuchte Masse auf einen Teller und trockne sie im Backrohr bei niedriger Temperatur (etwa 40°C). Sobald alles trocken ist, musst du die Klumpen nochmals kurz im Mörser verreiben. Die rosa Farbe bleibt gut erhalten!

Pflanzenliste

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Jedes Jahr im Frühling sprießen an verschiedenen Stellen in meinem Garten junge Pflanzen, die ich zuviel habe und gerne verschenke. Ich finde, das ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Vielleicht hast du Interesse an diesen Pflanzen – ich grabe sie dir gerne aus. Bitte selbst abholen kommen.

  – Odermennig
– Witwenblume
– Seifenkraut
– Etagenzwiebel oder Luftzwiebel
– Apfelminze
– Kaukasischer Beinwell
– Nachtkerze
– Herzsame
– Giersch
– Zitronenmelisse
– Frauenmantel
– Wilde Karde

Bitterstoffe im Frühling

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Es gibt viele gesunde Pflanzen mit Bitterstoffen. Hier eine Aufzählung mit Frühlingsblühern.
– Günsel, beim kriechenden Günsel sind sogar die Blüten sehr bitter
– Giersch, schmeckt gut und besitzt zudem wertvolle Mineralstoffe
– Löwenzahn, gerne mal eine Wurzel knabbern
– Gundelrebe, schmeckt sehr gut und aromatisch
– Schafgarbe, die ersten zarten Blätter pflücken
– Vogelmiere, schmeckt hervorragend und liefert Chlorophyll

Blüten und Blätter sauber sammeln, trocknen und zu feinem Pulver vermahlen. Bitte gröbere Teile aussieben. Man kann täglich eine Messerspitze Bitterpulver direkt in den Mund nehmen und gut einspeicheln, dann schlucken.

 

Veilchenessig

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Das Duftveilchen,  lat. „Viola odorata“, besitzt dunkelviolette Blüten und verströmt einen herrlich intensiven Duft. Es kann als Heilmittel bei Husten verwendet werden. Sehr wertvoll ist ein Veilchenessig, mit dem du Frühlingssalate zubereiten kannst. Dafür such dir eine mittlere bis kleine Flasche und fülle sie zu einem Drittel mit Veilchenblüten. Dann gieß mit einem hochwertigen guten Essig auf. Ich nehme nur Apfelessig oder Weinessig ohne sonstige Zusätze. Lass die Blüten ca. 14 Tage in der Flasche ausziehen und schüttle dabei täglich. Dann kannst du den Essig abseihen. Zur Dekoration kannst du nochmals 3 neue Blüten hineingeben. Sie verlieren aber mit der Zeit ihre wunderschöne violette Farbe. Dafür ist dein Veilchenessig voller gesunder Inhaltsstoffe!

Diesen Veilchenessig kannst du auch als Gesichtswasser verwenden. Einfach auf einen mit Wasser getränkten Pad geben und das Gesicht damit sanft abreiben. Es erfrischt und gibt zarte Haut.

Mit Räucherstäben durch die Raunächte

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Die Zeit zwischen Hl. Abend und Hl. Dreikönig ist besonders beliebt zum Räuchern in den Wohnungen, im Haus und Stall. Eine besonders einfache Möglichkeit ist die Verwendung von selbstgemachten Räucherstäben. Diese müssen im Sommer mit frischen Kräutern gebunden werden. Die Königskerze bildet dabei immer die starke Mitte und wird mit 3 oder maximal 4 verschiedenen Kräutern umwickelt. Zur richtigen Anwendung den Stab über eine Flamme halten und den Rauch im Raum verteilen.

 

 

Salbei ist der Räucherklassiker! Mit einigen Blüten wird der Stab bunt und farbenfroh.

Muttermilch-Seife für dein Kind

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Muttermilch ist von Anfang an das Beste für dein Baby. In der Zeit des Abstillens kannst du eine kleine Portion Muttermilch einfrieren und daraus deine persönliche Kinderseife herstellen lassen. Mit anderen hochwertigen, pflanzlichen Bio-Ölen und einer reichlichen Überfettung gelingt dir eine Luxusseife für die Hautpflege. Eine handgesiedete Seife ist basisch, ohne Duft-, ohne Farbstoffe!